Die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besuchte unser Unternehmen in Isny im Allgäu und informierte sich vor Ort über moderne Medizintechnik, Biomechanik und Prävention.
Empfangen wurde sie von unseren Geschäftsführern Wolfgang Brunner und Norbert Dellekönig, die gemeinsam durch das Unternehmen führten und Einblicke in unsere Arbeit gaben. Begleitet wurde der Besuch unter anderem vom Landtagsabgeordneten Raimund Haser sowie vom Bundestagsabgeordneten Axel Müller.
Ganganalyse live – Pflege im ländlichen Raum im Fokus
Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Besuchs, der unter dem Thema „Pflege im ländlichen Raum“ stand, lag auf unserem neuen Gangtrainer PhysioWalk. Das System wurde speziell für den Einsatz in der Rehabilitation, im klinischen Alltag sowie in Pflege- und Therapieeinrichtungen entwickelt – überall dort, wo sicheres, begleitetes Gehen eine zentrale Rolle spielt.
Der zebris Gründer Wolfgang Brunner erläuterte der Ministerin wie der PhysioWalk Therapie, Training und objektive Ganganalyse in einem System vereinen kann. Durch die integrierte, kapazitive Drucksensorik lassen sich Gangparameter, Belastungen und Fortschritte präzise erfassen – direkt während des Trainings.
Die Ministerin ließ sich die Funktionsweise nicht nur erklären, sondern machte sich selbst ein Bild vom System. Gerade für Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Mobilität zeigt der PhysioWalk, wie moderne Medizintechnik Pflege und Therapie sinnvoll unterstützen kann: sicher, reproduzierbar und praxisnah.
Der PhysioWalk ist damit ein Beispiel dafür, wie Biomechanik und Training dazu beitragen können, Mobilität zu erhalten, Pflege zu entlasten und therapeutische Maßnahmen im ländlichen Raum wirksam zu ergänzen.
„Gehen lernt man durch Gehen“
Im Gespräch berichtete Wolfgang Brunner auch von einem Praxisbeispiel, das zeigt, was biomechanische Diagnostik und ein gezieltes Gangtraining bewirken können: Eine Patientin, die über Jahre nicht mehr gelaufen war, konnte mithilfe eines zebris Laufbands wieder erste Gehversuche unternehmen – und schließlich nach einer Woche Training erneut aufrecht gehen. Ein Beispiel dafür, was datenbasierte Therapie und gezieltes Training ermöglichen können.
Prävention, Verantwortung und Medizintechnik aus dem Allgäu
Neben der Rehabilitation spielte auch das Thema Prävention eine zentrale Rolle. Moderne Medizintechnik kann helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen, Therapien gezielt zu steuern und Training messbar wirksam zu machen. Genau hier versteht sich zebris als Partner für medizinische Fachkräfte – mit objektiven Daten als Grundlage für fundierte Entscheidungen.
zebris entwickelt und produziert seine Systeme in Isny und vertreibt sie weltweit. Neben Lösungen für die Stand- und Ganganalyse gehören auch Systeme für die funktionelle Zahnmedizin, die Veterinärmedizin sowie für sensomotorisches Training und Prävention zum Portfolio.
Der Besuch hat einmal mehr gezeigt: Hochspezialisierte Medizintechnik entsteht nicht nur in Metropolen – sondern auch im Allgäu.









